Fachinformation - Colecalciferol Sandoz 20.000 IE - Weichkapseln
1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS
Colecalciferol Sandoz 20.000 IE - Weichkapseln
2. QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG
Jede Weichkapsel enthält 0,5 mg Colecalciferol (Vitamin D3), entsprechend 20.000 IE.
Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile, siehe Abschnitt 6.1.
3. DARREICHUNGSFORM
Weichkapsel.
Colecalciferol Sandoz 20.000 IE – Weichkapseln sind pinke, undurchsichtige, ovale Weichkapseln, Größe 3. Die Kapsellänge beträgt ungefähr 11,2 mm, die Kapselbreite ungefähr 6,4 mm.
4. KLINISCHE ANGABEN
4.1 Anwendungsgebiete
Anfangsbehandlung von klinisch relevanten Vitamin-D-Mangelzuständen bei Erwachsenen.
4.2 Dosierung und Art der Anwendung
Dosierung
Empfohlene Dosis: 1 Weichkapsel wöchentlich (entspricht 20.000 I.E.)
Nach dem ersten Monat können niedrigere Erhaltungsdosen in Betracht gezogen werden, abhängig von den gewünschten Serumspiegeln von 25-Hydroxycholecalciferol (25(OH)D), der Schwere der Erkrankung und dem Ansprechen des Patienten auf die Behandlung. Alternativ können nationale Dosierungsempfehlungen zur Behandlung von Vitamin-D-Mangel befolgt werden.
Kinder und Jugendliche
Colecalciferol Sandoz 20.000 I.E. Weichkapseln sollen bei Kindern und Jugendlichen nicht angewendet werden.
Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
Colecalciferol Sandoz ist bei Patienten mit einer schweren Beeinträchtigung der Nierenfunktion kontraindiziert (siehe Abschnitt 4.3). Im Falle von Anzeichen einer leichten bis mäßigen Einschränkung der Nierenfunktion muss die Dosis reduziert werden.
Patienten mit Hyperkalzämie und/oder Hyperkalzurie
Im Falle einer Hyperkalzämie und/oder Hyperkalzurie (mehr als 7,5 mmol entsprechend 300 mg Calcium/24 h) muss die Behandlung abgebrochen werden (siehe Abschnitt 4.3 Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion
Keine Dosisanpassung erforderlich.
Art der Anwendung
Die Weichkapseln werden im Ganzen mit Wasser geschluckt (nicht kauen), vorzugsweise gemeinsam mit der Tageshauptmahlzeit.
Dauer der Behandlung
Die Anwendungsdauer ist in der Regel auf den ersten Behandlungsmonat begrenzt, je nach Entscheidung des Arztes.
4.3 Gegenanzeigen
- Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1. genannten sonstigen Bestandteile
Erkrankungen oder Krankheitszustände, die zu einer Hyperkalzämie und/oder
Hyperkalzurie führen können
- Nephrolithiasis, Nephrocalcinosis
- Vitamin-D-Hypervitaminose
- schwere Nierenfunktionsstörung
4.4 Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
Kalziumspiegel
Im Falle einer therapeutischen Behandlung ist die Dosis individuell für die Patienten durch regelmäßige Kontrolle der Plasmakalziumspiegel festzulegen. Während der Behandlung müssen die Serumkalziumwerte, die Kalziumausscheidung im Urin und die Nierenfunktion überwacht werden, insbesondere bei älteren Patienten, die gleichzeitig Herzglykoside oder Diuretika einnehmen (siehe Abschnitt 4.5), und bei Hyperphosphatämie sowie bei Patienten mit einem erhöhten Lithiasis-Risiko. Bei Hyperkalzämie oder Hyperkalziurie (mehr als 300 mg (7,5 mmol)/24 Stunden) muss die Behandlung abgebrochen werden (siehe Abschnitt 4.3). Bei leichter bis mäßig eingeschränkter Nierenfunktion ist die Dosis zu reduzieren.
Eingeschränkte Nierenfunktion
Vitamin D ist bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion mit Vorsicht anzuwenden, und die Auswirkungen auf den Kalzium- und Phosphatspiegel sind zu überwachen. Das Risiko einer Weichteilverkalkung ist zu berücksichtigen. Bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz wird Vitamin D in Form von Colecalciferol möglicherweise nicht normal verstoffwechselt und Colecalciferol Sandoz ist kontraindiziert (siehe Abschnitt 4.3).
Pseudohypoparathyreoidismus
Colecalciferol soll nicht eingenommen werden, wenn ein Pseudohypoparathyreoidismus vorliegt (der Vitamin-D-Bedarf kann durch die manchmal normale Empfindlichkeit gegenüber Vitamin D verringert werden, wobei die Gefahr einer langfristigen Überdosierung besteht). In solchen Fällen stehen einfacher zu handhabende Vitamin-D-Derivate zur Verfügung.
Sarkoidose
Vitamin D soll Patienten, die an Sarkoidose leiden, mit Vorsicht verschrieben werden, da die Gefahr besteht, dass Vitamin D verstärkt in seine aktive Form umgewandelt wird. Diese Patienten sind hinsichtlich des Kalziumgehalts in Serum und Urin zu überwachen.
Gleichzeitige Einnahme von Multivitaminpräparaten
Bei der Verschreibung anderer Vitamin-D-haltiger Arzneimittel ist der Vitamin-D-Gehalt von Colecalciferol Sandoz zu berücksichtigen. Die gleichzeitige Einnahme von Vitamin-D-haltigen Multivitaminpräparaten und Nahrungsergänzungsmitteln ist zu vermeiden. Dies gilt auch für Metaboliten oder Analoga von Vitamin D.
Kinder und Jugendliche
Colecalciferol Sandoz ist nicht zur Anwendung bei Kindern und Jugendlichen (<18 Jahre) bestimmt. Die verfügbaren Studien sind zu begrenzt, um ausreichende gesicherte Erkenntnisse über die sichere Anwendung sehr hoher Dosen bei Kindern und Jugendlichen zu liefern.
4.5 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen
Thiaziddiuretika
Thiaziddiuretika verringern die Ausscheidung von Kalzium mit dem Urin. Bei gleichzeitiger Anwendung mit Thiaziddiuretika oder mit kalziumhaltigen Arzneimitteln, die in hohen Dosen eingenommen werden, ist wegen des erhöhten Risikos einer Hyperkalzämie eine regelmäßige Überwachung des Serumkalziumspiegels erforderlich.
Digitalis und andere Herzglykoside
Bei der Behandlung mit Arzneimitteln, die Digitalis und andere Herzglykoside enthalten, kann die Anwendung von Vitamin D das Risiko einer Digitalistoxizität (Arrhythmie) erhöhen. Es ist eine strenge ärztliche Überwachung und gegebenenfalls eine Kontrolle des EKG und des Kalziumspiegels erforderlich.
Systemische Kortikosteroide
Systematische Kortikosteroide hemmen die Aufnahme von Kalzium. Die langfristige Einnahme von Kortikosteroiden kann die Wirkung von Vitamin D aufheben.
Ionenaustauscherharze, Laxative und Orlistat
Die gleichzeitige Behandlung mit Ionenaustauscherharzen (z. B. Colestyramin) oder Abführmitteln (wie Paraffinöl) kann die gastrointestinale Absorption von Vitamin D vermindern. Orlistat kann möglicherweise die Absorption von Vitamin D beeinträchtigen, da es fettlöslich ist. Vitamin D soll nicht innerhalb von 2 Stunden (vor oder nach) der Einnahme von Orlistat und Vitamin-D-Analoga eingenommen werden.
Antikonvulsiva und Barbiturate
Antikonvulsiva wie Phenytoin und Barbiturate (z. B. Primidon) können die Wirkung von Vitamin D aufgrund der Aktivierung des mikrosomalen Enzymsystems verringern.
Actinomycin und Imidazol-Antimykotika
Das Zytotoxikum Actinomycin und Imidazol-Antimykotika beeinträchtigen die Vitamin-D-Aktivität, indem sie die Umwandlung von 25-Hydroxyvitamin D in 1,25-Dihydroxyvitamin D durch das Nierenenzym 25-Hydroxyvitamin D-1-Hydroxylase hemmen.
Ketoconazol
Ketoconazol kann sowohl synthetische als auch katabolische Enzyme von Vitamin D hemmen. Nach der Anwendung von 300 mg/Tag bis 1.200 mg/Tag Ketoconazol über eine Woche an gesunden Männer wurde eine Verringerung der endogenen Vitamin-D-Konzentrationen im Serum beobachtet. In-vivo-Wechselwirkungsstudien von Ketoconazol mit Vitamin D sind jedoch nicht untersucht worden.
Rifampicin
Auch Rifampicin kann die Wirksamkeit von Vitamin D3 aufgrund der Induktion hepatischer Enzyme verringern.
Isoniazid
Isoniazid kann die Wirksamkeit von Vitamin D3 aufgrund der Hemmung der metabolischen Aktivierung von Vitamin D verringern.
4.6 Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit
Während der Schwangerschaft und der Stillzeit wird dieses hochdosierte Produkt nicht empfohlen und ein niedriger dosiertes Produkt soll verwendet werden.
Schwangerschaft
Es liegen keine oder nur begrenzte Daten über die Anwendung von Colecalciferol bei schwangeren Frauen vor. Tierexperimentelle Studien haben bei hohen Dosen Reproduktionstoxizität gezeigt. Hohe Dosen von Vitamin D haben in tierexperimentellen Studien teratogene Wirkungen gezeigt (siehe Abschnitt 5.3).
Eine Überdosierung von Vitamin D muss während der Schwangerschaft vermieden werden, da eine lang anhaltende Hyperkalzämie zu körperlicher und geistiger Retardierung, supravalvulärer Aortenstenose und Retinopathie des Kindes führen kann. Bei einem Vitamin-D-Mangel richtet sich die empfohlene Dosis nach den nationalen Leitlinien, die empfohlene Höchstdosis während der Schwangerschaft beträgt jedoch 4.000 IE/Tag Vitamin D3.
Stillzeit
Hochdosiertes Vitamin D soll während der Stillzeit nicht angewendet werden. Vitamin D und seine Metaboliten gehen in die Muttermilch über. Wenn eine Behandlung mit Vitamin D während der Stillzeit klinisch angezeigt ist, ist dies bei der zusätzlichen Vitamin-D-Gabe an das Kind zu berücksichtigen.
Fruchtbarkeit
Es liegen keine Daten über die Auswirkungen von Colecalciferol auf die Fruchtbarkeit vor. Es ist jedoch nicht zu erwarten, dass normale körpereigene Vitamin-D-Spiegel negative Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit haben.
4.7 Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von
Maschinen
Colecalciferol Sandoz hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.
Es wurden keine Untersuchungen durchgeführt.
4.8 Nebenwirkungen
Die Häufigkeit der unten aufgeführten möglichen Nebenwirkungen ist wie folgt definiert:
Sehr häufig: ≥ 1/10
Häufig: ≥ 1/100, < 1/10
Gelegentlich: ≥ 1/1.000, < 1/100
Selten: ≥ 1/10.000, < 1/1.000
Sehr selten (< 1/10.000)
Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
Erkrankungen des Immunsystems:
Nicht bekannt: Überempfindlichkeitsreaktionen wie Angioödem oder Larynxödem
Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen:
Gelegentlich: Hyperkalzämie, Hyperkalzurie
Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts:
Nicht bekannt: Obstipation, Flatulenz, Nausea, Abdominalschmerzen, Diarrhö
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes:
Selten: Pruritus, Hautausschlag, Urtikaria
Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung über das nationale Meldesystem anzuzeigen:
Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen
Traisengasse 5
1200 WIEN
ÖSTERREICH
Fax: + 43 (0) 50 555 36207
Website: http://www.basg.gv.at/
4.9 Überdosierung
Symptome einer Überdosierung
Eine Überdosierung des Produkts kann zu Hypervitaminose, Hyperkalzämie und Hyperphosphatämie führen.
Eine akute oder chronische Überdosierung von Vitamin D kann zu Hyperkalzämie führen. Symptome einer Hyperkalzämie sind Müdigkeit, Kopfschmerzen, Muskel- und Gelenkschmerzen, Muskelschwäche, psychiatrische Symptome (z. B. Euphorie, Benommenheit und Bewusstseinsstörungen), Übelkeit, Erbrechen, Diarrhö, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Durst, Polyurie, Bildung von Nierensteinen, Nephrokalzinose, extraossäre Verkalkung und Nierenversagen, EKG-Veränderungen, Herzrhythmusstörungen und Pankreatitis. Chronische Überdosierungen können zu Gefäß- und Organverkalkungen infolge von Hyperkalzämie führen.
Hyperkalzämie kann in extremen Fällen zu Koma oder sogar zum Tod führen.
Therapeutische Maßnahmen bei Überdosierung
Ein spezifisches Antidot gibt es nicht. Als erste Maßnahme ist das Vitamin-D-Präparat abzusetzen; die Normalisierung der Hyperkalzämie infolge einer Vitamin-D-Intoxikation dauert mehrere Wochen.
Gleichzeitig soll die Einnahme von Thiaziddiuretika, Lithium, Vitamin D und A sowie Herzglykosiden abgesetzt werden. Je nach dem Grad der Hyperkalzämie und dem Zustand des Patienten, z. B. bei Oligoanurie, kann eine Hämodialyse (kalziumfreies Dialysat) erforderlich sein.
Die Behandlung richtet sich nach dem Grad der Hyperkalzämie und nach den Symptomen. Rehydratation und Behandlung mit Diuretika, z. B. Furosemid, um eine ausreichende Diurese zu gewährleisten. Bei Hyperkalzämie können Biphosphonate oder Calcitonin und Kortikosteroide gegeben werden.
Die Serum-Elektrolytwerte, die Nierenfunktion und die Diurese sind zu überwachen. In schweren Fällen können ein EKG und eine Überwachung des zentralvenösen Drucks erforderlich sein.
5. PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN
5.1 Pharmakodynamische Eigenschaften
Pharmakotherapeutische Gruppe: Vitamin D und Analoga, Colecalciferol ATC-Code: A11CC05
Colecalciferol (Vitamin D3) wird in der Haut unter Einwirkung von UV-Licht gebildet und in zwei Hydroxylierungsschritten zunächst in der Leber (Position 25) und dann im Nierengewebe (Position 1) in seine biologisch aktive Form, das 1,25-Dihydroxycolecalciferol, umgewandelt. Zusammen mit Parathormon und Calcitonin hat 1,25-Dihydroxycolecalciferol einen erheblichen Einfluss auf die Regulierung des Kalzium- und Phosphatstoffwechsels. Bei Vitamin-D-Mangel verkalkt das Skelett nicht (Rachitis) oder es kommt zur Entkalkung der Knochen (Osteomalazie).
Nach Produktion, physiologischer Regulation und Wirkmechanismus ist Vitamin D3 als Vorstufe eines Steroidhormons anzusehen. Neben der physiologischen Produktion in der Haut kann Colecalciferol über die Nahrung oder in Form eines Arzneimittels zugeführt werden. Da im letzteren Fall die Produkthemmung der kutanen Vitamin-D-Synthese umgangen wird, kann es zu Überdosierungen und Vergiftungen kommen.
5.2 Pharmakokinetische Eigenschaften
Absorption
Vitamin D wird leicht im Dünndarm absorbiert. Die Aufnahme von Vitamin D kann durch die Nahrung erhöht werden.
Verteilung und Biotransformation
Colecalciferol und seine Metaboliten zirkulieren im Blut, gebunden an ein spezifisches Globulin. Colecalciferol wird in der Leber durch Hydroxylierung in 25-Hydroxycolecalciferol umgewandelt. Anschließend wird es in den Nieren weiter zu 1,25-Dihydroxycolecalciferol umgewandelt. 1,25-Dihydroxycolecalciferol ist der aktive Metabolit, der für die Erhöhung der Kalziumabsorption verantwortlich ist. Vitamin D, das nicht umgewandelt wird, wird im Fett- und Muskelgewebe gespeichert.
Nach einer einmaligen oralen Gabe von Colecalciferol werden die maximalen Serumkonzentrationen der primären Speicherform nach etwa 7 Tagen erreicht. 25(OH)D3 wird dann langsam ausgeschieden mit einer scheinbaren Halbwertszeit im Serum von etwa 50 Tagen.
Ausscheidung
Colecalciferol und seine Metaboliten werden hauptsächlich über die Galle und die Fäzes ausgeschieden. Ein kleiner Prozentsatz einer angewendeten Dosis wird im Urin gefunden.
Besondere Bevölkerungsgruppen
Bei Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz wurde eine Störung des Stoffwechsels und der Ausscheidung von Vitamin D beschrieben.
5.3 Präklinische Daten zur Sicherheit
In nichtklinischen Studien zur Toxizität bei einmaliger und wiederholter Anwendung wurden Wirkungen nur bei hohen Dosen beobachtet. Bei sehr hohen Dosen wurde in tierexperimentellen Studien Teratogenität beobachtet. Normale endogene Konzentrationen von Colecalciferol haben keine potenziell mutagene Wirkung (negativ im Ames-Test). Tests zur karzinogenen Wirkung wurden nicht durchgeführt.
Es gibt keine weiteren Informationen, die für die Sicherheitsbewertung von Bedeutung sind und über die Angaben in anderen Teilen der Fachinformation hinausgehen.
6. PHARMAZEUTISCHE ANGABEN
6.1 Liste der sonstigen Bestandteile
Kapselinhalt
Butylhydroxytoluol (BHT) (E 321)
Mittelkettige Triglyceride
Kapselhülle
Gelatine (E 441)
Glycerol 99,5% (E 422)
Titandioxid (E 171)
Gereinigtes Wasser
Eisenoxid rot (E 172)
6.2 Inkompatibilitäten
Nicht zutreffend.
6.3 Dauer der Haltbarkeit
2 Jahre
6.4 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung
In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.
6.5 Art und Inhalt des Behältnisses
Undurchsichtige PVC/PVdC-Alu Blister
Colecalciferol Sandoz 20.000 IE – Weichkapseln sind erhältlich in Packungen mit 4, 5, 6, 12, 14, 24 und 50 Weichkapseln.
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.
6.6 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung
Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu beseitigen.
7. INHABER DER ZULASSUNG
Sandoz GmbH, 6250 Kundl, Österreich
8. ZULASSUNGSNUMMER
Z.Nr.: 141421
9. DATUM DER ERTEILUNG DER ZULASSUNG/VERLÄNGERUNG DER ZULASSUNG
Datum der Erteilung der Zulassung: 11.10.2022
10. STAND DER INFORMATION
August 2024
REZEPTPFLICHT/APOTHEKENPFLICHT
Rezept- und apothekenpflichtig.
