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Vitamin B12 Loges 1.000 Mikrogramm Filmtabletten – Fachinformation

Die Fachinformation ist für Ärztinnen, Ärzte und Apotheken bestimmt. Leicht verständliche Angaben für Patientinnen und Patienten stehen im Beipackzettel: Dosierung, Nebenwirkungen, Andere Medikamente, Schwangerschaft und Stillzeit.

Aktualisiert:
Fakten
Status:
Rezeptpflichtig
Stärke des Medikaments:
1000 µg
Enthält den Wirkstoff:
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Fachinformation - Vitamin B12 Loges 1.000 Mikrogramm Filmtabletten

1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

Vitamin B12 Loges 1.000 Mikrogramm Filmtabletten

2. QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG

1 Filmtablette enthält: 1.000 Mikrogramm Cyanocobalamin (Vitamin B12)

Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung

Jede Filmtablette enthält 1,74 mg Isomalt.

Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile, siehe Abschnitt 6.1.

3. DARREICHUNGSFORM

Filmtablette

Hellrosa, runde, bikonvexe Filmtablette mit einem Durchmesser von 8,2 mm.

4. KLINISCHE ANGABEN

4.1 Anwendungsgebiete

  • Behandlung eines Vitamin-B12-Mangel aufgrund von Mangelernährung. - Langzeitbehandlung des Vitamin-B12-Mangelsyndroms, z.B. aufgrund von Malabsorption

    (z. B. nach einer Magenresektion).

  • Orale Behandlung (Erhaltungstherapie) von perniziöser Anämie und Vitamin-B12-Mangel mit neurologischen Symptomen nach rascher Normalisierung der B12-assoziierten Biomarker durch parenteral verabreichtes Vitamin B12.

Falls eine rasche Normalisierung der Vitamin-B12-assoziierten Biomarker erforderlich ist (perniziöse Anämie, neurologische Symptome), ist Vitamin B12 zunächst parenteral zu verabreichen.

4.2 Dosierung und Art der Anwendung

Dosierung

Erwachsene

1 Filmtablette einmal täglich

Kinder und Jugendliche

Die Sicherheit und Wirksamkeit von Vitamin B12 Loges 1.000 Mikrogramm bei Kindern und Jugendliche unter 18 Jahren ist bisher noch nicht erwiesen.

Es liegen unzureichende klinische Daten vor und die Dosierung ist nicht geeignet.

Ältere Patienten

Für ältere Patienten wird der normale Dosierungsplan empfohlen.

Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion

Vitamin B12 Loges 1.000 Mikrogramm kann bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion in der normalen Dosierung angewendet werden. Bei stark eingeschränkter Nierenfunktion soll die Anwendung unter ärztlicher Aufsicht erfolgen. Die Vitamin-B12-Werte im Serum sind regelmäßig zu überprüfen und die Dosis gegebenenfalls zu reduzieren (siehe Abschnitt 4.4).

Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion

Es liegen keine pharmakokinetischen Daten und keine klinischen Erfahrungen für Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion vor. Die Sicherheit und Wirksamkeit bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion wurden nicht untersucht.

Dauer der Behandlung

Bei guter Verträglichkeit bestehen keine Einschränkungen hinsichtlich der Anwendungsdauer. Oral verabreichtes Vitamin B12 wird in der Regel lebenslang verabreicht, sofern eine ausreichende Vitaminaufnahme aus dem Darm nachgewiesen wurde oder solange ein Vitamin-B12-Mangel besteht. Bei perniziöser Anämie ist eine lebenslange Substitution zwingend erforderlich. Die Therapieansprechrate muss regelmäßig überwacht werden (siehe Abschnitt 4.4).

Art der Anwendung

Zum Einnehmen.

Die Einnahme von Vitamin B12 Loges 1.000 Mikrogramm erfolgt mit Wasser vorzugsweise auf leeren Magen.

4.3 Gegenanzeigen

Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile.

  • bei Patienten, die einer Cyanid-Entgiftung unterzogen werden müssen
  • Leber-Krankheit (hereditäre Optikusatrophie)
  • Tabak- oder Alkohol- Amblyopie
  • Tropische ataktische Neuropathie (TAN)

4.4 Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Bestimmung der Ursache für einen Vitamin-B12-Mangel

Zu Behandlungsbeginn erfolgt eine Differentialdiagnose, um festzustellen, ob ein ernährungsbedingter Vitamin-B12-Mangel vorliegt oder ob eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung oder eine andere Erkrankung vorliegt, die auf eine unzureichende passive Diffusion von Vitamin B12 aus der Nahrung hindeutet.

Überwachung des Therapieansprechens

Das therapeutische Ansprechen auf die orale Behandlung ist engmaschig zu überwachen (z. B. nach 7 Tagen, dann monatlich, dann alle 6 Monate, dann jährlich). Die Plasmakonzentration von Vitamin B12 oder Methylmalonsäure sowie das Blutbild sind regelmäßig zu untersuchen, um den Behandlungserfolg zu beurteilen. Wenn der Vitamin-B12-Mangel nach 1 Monat noch immer unzureichend kontrolliert ist, muss die Therapietreue des Patienten gegenüber der Behandlung überprüft und die Cyanocobalamindosis oder Verabreichungsmethode gegebenenfalls angepasst werden.

Begleitender Folsäure- und Vitamin-B12-Mangel

Bei Patienten mit gleichzeitigem Folsäure- und Vitamin-B12-Mangel ist es zwingend erforderlich, beide Vitamine zu substituieren. Eine alleinige Folsäuretherapie verbessert die neurologischen Symptome und Anzeichen aufgrund eines Vitamin-B12-Mangels nicht; unbehandelt können diese fortschreiten und zu dauerhaften neurologischen Schäden führen. Ein Folsäuremangel beeinträchtigt zudem das therapeutische Ansprechen auf die Vitamin-B12-Behandlung, da beide Vitamine für essenzielle Stoffwechselprozesse benötigt werden.

Sicherheit bei besonderen Patientengruppen

Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion:

Da überschüssiges Cobalamin teilweise über die Nieren ausgeschieden wird, kann sich Vitamin B12 potenziell anreichern, insbesondere bei Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz.

Patienten mit schwerem Vitamin-B12-Mangel:

Bei Patienten mit hämatologischen und neurologischen Symptomen eines Vitamin-B12-Mangels sowie in (schweren) Fällen, in denen eine rasche Normalisierung der Vitamin-B12-assoziierten Biomarker erforderlich ist, soll die Behandlung mit einer parenteralen Gabe von Cyanocobalamin begonnen werden, bis die biochemischen Blutwerte normalisiert sind und die klinischen Symptome abgeklungen sind.

Sonstige Bestandteile

Vitamin B12 Loges 1.000 Mikrogramm Filmtabletten enthält Isomalt. Patienten mit der seltenen hereditären Fructose-Intoleranz sollten dieses Arzneimittel nicht einnehmen.

4.5 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen

Die Aufnahme von Vitamin B12 aus dem Gastrointestinaltrakt kann durch verschiedene Arzneimittel beeinträchtigt werden, darunter:

  • Aminoglykoside (z.B. Neomycin)
  • Para-Aminosalicylsäure
  • Antiepileptika
  • Biguanide (z.B. Metformin)
  • Chloramphenicol
  • Cholestyramin
  • Kaliumsalze
  • Magensäurehemmende Substanzen (z.B. Omeprazol und Cimetidin)

Weitere Arzneimittel, die vermutlich die Aufnahme oder den Stoffwechsel von Vitamin B12 beeinträchtigen:

  • Lachgas-Anästhesie
  • Colchicin

Die Serumspiegel von Vitamin B12 sind signifikant gesunken nach 12-wöchiger Behandlung mit

  • Neuroleptika der zweiten Generation (wie Olanzapin und Risperidon)
  • Glucocorticoide (z.B. Prednisolon)

4.6 Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Es liegen nur begrenzte Daten zur Anwendung hoher Dosen von Vitamin B12 bei Schwangeren vor. Die verfügbaren Daten zu Vitamin-B12-defizienten Schwangeren wurden mit erhöhten Raten für Neuralrohrdefekte, Gaumenspalten, Frühgeburt, Fehlgeburt und Präeklampsie in Verbindung gebracht. Die Anwendung von Vitamin B12 Loges 1.000 Mikrogramm kann bei Frauen mit Vitamin-B12-Mangel während der Schwangerschaft in Erwägung gezogen werden, sofern erforderlich. Unter normalen physiologischen Bedingungen beträgt die empfohlene tägliche Aufnahme von Cobalamin während Schwangerschaft und Stillzeit 4,5 bis 5 µg.

Es liegen keine ausreichenden Studien zu Tierversuchen hinsichtlich der Reproduktionstoxizität der Substanz Vitamin B12 vor (siehe Abschnitt 5.3). Tierversuche an Ratten mit Vitamin-B12-Mangel zeigten eine Reproduktionstoxizität (siehe Abschnitt 5.3).

Bei Bedarf kann während der Schwangerschaft die Einnahme von Vitamin B12 Loges 1.000 Mikrogramm in Betracht gezogen werden.

Stillzeit

Vitamin B12 wird in die Muttermilch ausgeschieden. Bei gestillten Neugeborenen/Säuglingen von behandelten Müttern wurden keine Auswirkungen von Cyanocobalamin festgestellt. Vitamin B12 Loges 1.000 Mikrogramm kann während der Stillzeit angewendet werden.

Fertilität

Vitamin B12 ist für die Aufrechterhaltung der männlichen Fruchtbarkeit erforderlich. Tierversuchsdaten an männlichen Ratten zeigten einen negativen Einfluss auf die Fruchtbarkeit, wenn in verschiedenen Entwicklungsstadien ein Vitamin-B12-Mangel vorlag (siehe Abschnitt 5.3).

Bei normalen endogenen Vitamin-B12-Plasmakonzentrationen sind keine negativen Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit zu erwarten.

4.7 Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von

Maschinen

Vitamin B12 Loges 1.000 Mikrogramm Filmtabletten hat keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.

Es liegen keine relevanten Daten vor.

4.8 Nebenwirkungen

Nebenwirkungen sind nach Organklassen und Häufigkeit aufgeführt. Die Häufigkeiten sind wie folgt definiert: sehr häufig (≥ 1/10), häufig (≥ 1/100, <1/10), gelegentlich (≥ 1/1.000, <1/100), selten (≥ 1/10.000, <1/1.000), sehr selten (<1/10.000) und nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).

Tabellarische Auflistung der Nebenwirkungen

SystemorganklasseHäufigkeitNebenwirkung
Erkrankungen des ImmunsystemsSelten (≥1/10.000, <1/1.000)Anaphylaxie, Fieber
Erkrankungen der Haut und des UnterhautgewebesSelten (≥1/10.000, <1/1.000)Urtikaria, Exanthem, ekzematöser Hautausschlag. Allergische Reaktionen einschließlich Hautreaktionen und Angioödem.

Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen

Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung über das nationale Meldesystem anzuzeigen:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5,

1200 WIEN

ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

4.9 Überdosierung

Toxizität

Die akute Toxizität ist gering.

Symptome

Eine Überdosierung verursacht in der Regel keine Symptome.

Behandlung

Eine symptomatische Behandlung einer Überdosierung ist nur in Ausnahmefällen erforderlich.

5. PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN

5.1 Pharmakodynamische Eigenschaften

Pharmakotherapeutische Gruppe: Vitamin B12 (Cyanocobalamin und Analoga) Substanz zur oralen B12-Behandlung, ATC-Code: B03BA01

Vitamin B12 ist für den Menschen essenziell und wirkt in zwei wichtigen Enzymsystemen. Die adenosylierte Form ist ein Co-Faktor für das mitochondriale Enzym Methylmalonyl-CoA-Mutase. Diese Reaktion ist für den normalen Fettsäurestoffwechsel von Bedeutung. Die methylierte Form von Vitamin B12 ist ein Co-Faktor für Methionin-Synthase und daher für die normale Zellproliferation essenziell. Ein Mangel an Methylcobalamin wird zudem für die Demyelinisierung verantwortlich gemacht, die bei einem Vitamin-B12-Mangel auftritt. Eine Störung in diesem System führt zu einem anormalen DNA-Stoffwechsel mit Symptomen in primären Organen mit schneller Zellproliferation wie Knochenmark und Schleimhaut. Experimentell wurde gezeigt, dass ein Mangel an der methylierten Form mit neurologischen Schäden einhergeht.

Wirkmechanismus:

Vitamin B12 Loges 1.000 Mikrogramm Filmtabletten normalisieren den Gehalt an Cyanocobalamin (Vitamin B12) im Körper, das für die DNA-Synthese essenziell ist.

Bei schwerem Mangel ist die parenterale Verabreichung die bevorzugte Darreichungsform. Eine erfolgreiche Erhaltungstherapie bei Vitamin-B12-Mangelsymptomen kann auch mit hohen oralen Dosen (1.000 µg/Tag) durchgeführt werden.

5.2 Pharmakokinetische Eigenschaften

Peroral verabreichtes Cyanocobalamin wird auch ohne Vorhandensein des Intrinsic-Faktors passiv im Duodenum und Dünndarm resorbiert. Das Ausmaß der Resorption ist dosisabhängig und beträgt etwa 1 % einer Dosis von 1.000 μg oder 10-12 μg nach Einnahme einer Filmtablette Vitamin B12 Loges 1.000 Mikrogramm Filmtabletten. Diese Dosis ist ausreichend für die Erhaltungstherapie von Patienten mit perniziöser Anämie und anderen Formen der Vitamin-B12-Malabsorption. Eine perorale Behandlung mit höheren Dosen kann zu Beginn verabreicht werden, aber bei manifestem B12-Mangel ist jedoch eine parenterale Behandlung zu bevorzugen, um eine schnellere Remission und eine Wiederauffüllung des Leberdepots zu erreichen.

Leberfunktionsstörung

Es liegen keine pharmakokinetischen Daten und keine klinischen Erfahrungen bei Patienten mit Leberfunktionsstörung vor. Sicherheit und Wirksamkeit bei Patienten mit Leberfunktionsstörung wurden nicht untersucht.

Resorption

Ohne Beteiligung des „intrinsischen Faktors“ kann nur etwa 1 % der oral verabreichten Menge von 1.000 Mikrogramm Cyanocobalamin (etwa 10–12 Mikrogramm) durch passive Diffusion im Zwölffingerdarm und Dünndarm resorbiert werden.

Verteilung

Cyanocobalamin wird im Blut und in der Gewebeflüssigkeit verteilt und reichert sich in der Leber an. Es bindet an Plasmaproteine.

Biotransformation

Cyanocobalamin wird zu Adenosyl- und Methylcobalamin metabolisiert, die biologisch aktiv sind.

Elimination

Die Ausscheidung über den Urin ist minimal und erhöht sich nur, wenn die Plasmakapazität überschritten wird, z. B. nach parenteraler oder intravenöser Verabreichung.

5.3 Präklinische Daten zur Sicherheit

Es liegen zwar keine systematischen toxikologischen Studien zu Vitamin B12 vor, jedoch zeigen nichtklinische Daten aus der veröffentlichten Literatur, dass bei der empfohlenen Tagesdosis keine spezielle Gefahr für den Menschen besteht und dass weder in vitro noch in vivo Hinweise auf ein karzinogenes oder genotoxisches Potenzial beobachtet wurden.

Die begrenzten toxikologischen Studien zu Vitamin B12 zeigen, dass es ein geringes Toxizitätspotenzial aufweist.

Reproduktionstoxikologie

Es wurden keine Tierversuche zur Reproduktion mit Vitamin B12 durchgeführt, aber basierend auf veröffentlichten Daten wurde keine Reproduktionstoxizität beobachtet.

Es liegen keine Studien zur prä- und postnatalen Entwicklung mit Vitamin B12 vor. Bei neugeborenen Ratten mit Vitamin-B12-Mangel während der Trächtigkeit wurden erhöhte Raten von Hydrozephalus und Gaumenspalten beobachtet.

Männliche Ratten mit einem Vitamin-B12-Mangel im Plasma wiesen ein geringeres Hodengewicht, eine geringere Spermienzahl und eine geringere Spermienbeweglichkeit auf. Die Zahl der degenerierten Spermien war erhöht, Nebenhoden und Prostata waren verkleinert. Neugeborene männliche Ratten, bei deren Müttern während der Trächtigkeit Vitamin-B12-Mangelkonzentrationen im Plasma erzeugt worden waren, wiesen Apoptose des Ductus deferens und Aplasie der Spermatiden auf.

Die langfristige Anwendung von Cyanocobalamin bei Patienten mit perniziöser Anämie ergab jedoch keine Hinweise darauf, dass solche Wirkungen auftreten könnten.

6. PHARMAZEUTISCHE ANGABEN

6.1 Liste der sonstigen Bestandteile

Mannitol

Mikrokristalline Cellulose

Vorverkleisterte Stärke

Hochdisperses Siliciumdioxid

Stearinsäure

Magnesiumstearat

Hypromellose (E464)

Calciumcarbonat (E170)

Isomalt (E953)

Mittelkettige Triglyceride

Hydroxypropylcellulose

Eisen(III)-oxid (rot) (E172)

6.2 Inkompatibilitäten

Nicht zutreffend.

6.3 Dauer der Haltbarkeit

2 Jahre.

6.4 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung

Nicht zutreffend.

6.5 Art und Inhalt des Behältnisses

PVC/PVdC-Aluminium-Blisterpackungen mit 15 (Ärztemuster), 60, 120 Filmtabletten

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

6.6 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung

Keine besonderen Anforderungen.

Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu beseitigen.

7. INHABER DER ZULASSUNG

Dr. Loges + Co. GmbH

Schützenstr. 5

21423 Winsen (Luhe)

Deutschland

Tel.: +49 4171 - 707 - 0

Fax: +49 4171 - 707 - 100

E-Mail: info@loges.de

8. ZULASSUNGSNUMMER

Z.Nr.: 143432

9. DATUM DER ERTEILUNG DER ZULASSUNG/VERLÄNGERUNG DER ZULASSUNG

Datum der Erteilung der Zulassung: 26.05.2026

10. STAND DER INFORMATION

08.2026

REZEPTPFLICHT/APOTHEKENPFLICHT

Rezept- und apothekenpflichtig.

Über dieses Dokument

Quelle: BASG – Medikamente Info Austria, Stand 08/2026 · Zulassungsnummer (Z.Nr.): 143432

Was die Abschnitte und die Häufigkeiten der Nebenwirkungen bedeuten: Beipackzettel richtig lesen

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Die Informationen auf dieser Website ersetzen nicht den Rat Ihrer Ärztin, Ihres Arztes oder Ihrer Apotheke.

Angaben zum Medikament Vitamin B12 Loges 1.000 Mikrogramm Filmtabletten

Was diese Angaben bedeuten

Abgabe?
Rezeptpflichtig?
  • Dieses Medikament ist rezeptpflichtig: Sie bekommen es nur mit einem ärztlichen Rezept. Bei einmaliger Abgabe gilt das Rezept für eine Abgabe, außer die Ärztin oder der Arzt ordnet die wiederholte Abgabe ausdrücklich an. Bei wiederholter Abgabe darf die Apotheke das Medikament noch bis zu fünfmal abgeben, wenn auf dem Rezept nichts anderes steht.
  • Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen ärztliche Verschreibung
Abgabestelle? Apotheke
Wirkstoff? Cyanocobalamin
Darreichungsform? Filmtablette
ATC-Klassifikation?
  1. B Blut und blutbildende Organe
    1. B03 Antianämika
      1. B03B Vitamin B12 und Folsäure
        1. B03BA Vitamin B12 (Cyanocobalamin und Analoga)
          1. B03BA01 Cyanocobalamin
Zulassung (Z.Nr.)? 143432; seit 26.05.2026; Verfahren: DE/H/8102/001
Inverkehrbringen? keine Einstellung gemeldet
Zulassungsinhaber? Dr. Loges + Co. GmbH, Schützenstraße 5, 21423 Winsen (luhe), Deutschland

Quelle: BASG – Medikamente Info Austria, Daten vom 27.10.2026. Angaben ohne Gewähr – fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke um Rat.