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Ciclesonid Genetic 80 Mikrogramm/Sprühstoß Druckgasinhalation, Lösung – Fachinformation

Die Fachinformation ist für Ärztinnen, Ärzte und Apotheken bestimmt. Leicht verständliche Angaben für Patientinnen und Patienten stehen im Beipackzettel: Dosierung, Nebenwirkungen, Andere Medikamente, Schwangerschaft und Stillzeit.

Aktualisiert:
Fakten
Status:
Rezeptpflichtig
Stärke des Medikaments:
80 Mikrogramm/Sprühstoß, 160 Mikrogramm/Sprühstoß, 320 Mikrogramm/Sprühstoß
Enthält den Wirkstoff:
ATC-Gruppe:

Fachinformation - Ciclesonid Genetic 80 Mikrogramm/Sprühstoß Druckgasinhalation, Lösung

1 BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

Ciclesonid Genetic 80 Mikrogramm/Sprühstoß Druckgasinhalation, Lösung

Ciclesonid Genetic 160 Mikrogramm/Sprühstoß Druckgasinhalation, Lösung

Ciclesonid Genetic 320 Mikrogramm/Sprühstoß Druckgasinhalation, Lösung

2 QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG

Ciclesonid Genetic 80 Mikrogramm/Sprühstoß Druckgasinhalation, Lösung:

1 Sprühstoß (abgegebene Dosis aus dem Mundstück) enthält 80 Mikrogramm Ciclesonid.

Die Behälter sind in Bedienelemente aus Kunststoff mit Zerstäuberöffnung eingebaut und mit einer grünen Staubkappe versehen.

Ciclesonid Genetic 160 Mikrogramm/Sprühstoß Druckgasinhalation, Lösung:

1 Sprühstoß (abgegebene Dosis aus dem Mundstück) enthält 160 Mikrogramm Ciclesonid

Die Behälter sind in Bedienelemente aus Kunststoff mit Zerstäuberöffnung eingebaut und mit einer violetten Staubkappe versehen.

Ciclesonid Genetic 320 Mikrogramm/Sprühstoß Druckgasinhalation, Lösung:

1 Sprühstoß (abgegebene Dosis aus dem Mundstück) enthält 320 Mikrogramm Ciclesonid

Die Behälter sind in Bedienelemente aus Kunststoff mit Zerstäuberöffnung eingebaut und mit einer roten Staubkappe versehen.

Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung:

1 Sprühstoß enthält 4,7 mg Ethanol

Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile, siehe Abschnitt 6.1.

3 DARREICHUNGSFORM

Druckgasinhalation, Lösung

Klare, farblose Lösung

4 KLINISCHE ANGABEN

4.1 Anwendungsgebiete

Ciclesonid Genetic wird zur Behandlung von persistierendem Asthma bei Erwachsenen und Jugendlichen (ab 12 Jahren) angewendet.

4.2 Dosierung und Art der Anwendung

Das Arzneimittel ist ausschließlich zur Inhalation bestimmt.

Dosierung

Empfohlene Dosierung für Erwachsene und Jugendliche:

Die empfohlene Dosis von Ciclesonid Genetic ist 160 Mikrogramm einmal täglich und ist für die Asthmakontrolle bei der Mehrzahl der Patienten ausreichend. Bei Patienten mit schwerem Asthma und während des Reduzierens oder Absetzens von oralen Corticosteroiden kann eine höhere Dosis von bis zu 640 μg/Tag (gegeben als 320 μg zweimal täglich) angewendet werden (siehe Abschnitt 5.1). Die zur Inhalation anzuwendende Ciclesonid-Dosis sollte dem Schweregrad der Erkrankung des jeweiligen Patienten angemessen sein.

Die Verbesserung der Symptome tritt in der Regel innerhalb von 24 Stunden nach Behandlungsbeginn mit Ciclesonid Genetic ein. Nach Erreichen der Kontrolle des Asthmas sollte die Ciclesonid Genetic-Dosis individuell angepasst werden und auf die niedrigste mögliche Dosis eingestellt werden, mit der eine effektive Kontrolle des Asthmas aufrechterhalten werden kann.

Eine Reduzierung der Dosis auf 80 Mikrogramm einmal täglich kann bei manchen Patienten für eine wirksame Erhaltungstherapie ausreichend sein.

Ciclesonid Genetic sollte vorzugsweise abends angewendet werden, obgleich sich die morgendliche Gabe von Ciclesonid Genetic ebenfalls als wirksam erwiesen hat. Die endgültige Entscheidung darüber, ob Ciclesonid Genetic abends oder morgens angewendet werden soll, liegt im Ermessen des Arztes.

Bei Patienten mit schwerem Asthma besteht die Gefahr akuter Asthmaanfälle. Diese Patienten sollten daher einer regelmäßigen Kontrolle ihres Asthmas einschließlich Lungenfunktionstests unterzogen werden. Wenn kurz wirksame Bronchodilatatoren zur Linderung von Asthmasymptomen vermehrt eingesetzt werden, so ist dies ein Hinweis darauf, dass das Asthma unzureichend kontrolliert ist. Sollten Patienten beobachten, dass die symptomlindernde Wirksamkeit mit kurz wirksamen Bronchodilatatoren nachlässt oder dass sie häufiger als üblich inhalieren müssen, muss ein Arzt konsultiert werden. In dieser Situation sollten die Patienten erneut untersucht werden und es ist zu erwägen, ob eine verstärkte entzündungshemmende Therapie erfolgen sollte [z. B. Ciclesonid Genetic in höherer Dosierung für eine kurze Zeit (siehe Abschnitt 5.1) oder eine Behandlung mit oralen Corticosteroiden]. Schwere Asthma-Exazerbationen sind in herkömmlicher Weise zu behandeln.

Falls manche Patienten es als schwierig empfinden, gleichzeitig den Druckgasinhalator zu betätigen und einzuatmen, können sie Ciclesonid Genetic zusammen mit der Inhalationshilfe AeroChamber Plus Flow-Vu (so genannter Spacer) anwenden.

Ältere Menschen und Patienten mit Leber- und Nierenfunktionsstörungen

Bei älteren Patienten bzw. bei Patienten mit Leber- oder Nierenfunktionsstörungen ist keine Dosisanpassung erforderlich.

Kinder und Jugendliche

Die Sicherheit und Wirksamkeit von Ciclesonid bei Kindern unter 12 Jahren ist bisher noch nicht erwiesen. Es liegen keine ausreichenden Daten vor.

Art der Anwendung

Vorsichtsmaßnahmen vor/bei der Handhabung bzw. vor/während der Anwendung des Arzneimittels

Der Patient muss zur korrekten Anwendung des Druckgasinhalators angeleitet werden.

Falls es sich um einen neuen Druckgasinhalator handelt oder falls die letzte Anwendung eine Woche oder länger zurückliegt, sollten drei Sprühstöße in die Luft abgegeben werden. Schütteln ist nicht erforderlich, da das Aerosol in Lösung vorliegt.

Der Patient sollte während der Inhalation vorzugsweise sitzen oder stehen und der Druckgasinhalator sollte senkrecht mit dem Daumen unterhalb des Mundstückes gehalten werden.

Der Patient muss die Schutzkappe des Mundstücks entfernen, den Druckgasinhalator zum Mund führen, mit den Lippen das Mundstück umschließen und langsam und tief einatmen. Während des Einatmens über den Mund sollte der Patient den oberen Teil des Druckgasinhalators nach unten drücken. Danach nimmt der Patient das Mundstück des Druckgasinhalators aus dem Mund und hält etwa 10 Sekunden lang (bzw. so lange wie bequem möglich) den Atem an. Ein Ausatmen in den Druckgasinhalator ist zu vermeiden. Zum Schluss sollte der Patient langsam ausatmen und die Schutzkappe wieder auf das Mundstück setzen.

Das Mundstück sollte einmal pro Woche mit einem trockenen Papier- oder Stofftuch gereinigt werden. Der Druckgasinhalator darf nicht mit Wasser gereinigt oder in Wasser gelegt werden.

Für Hinweise zur Handhabung des Arzneimittels vor der Anwendung siehe Abschnitt 6.6.

4.3 Gegenanzeigen

Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile.

4.4 Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Wie alle inhalativen Corticosteroide sollte Ciclesonid Genetic bei Patienten mit aktiver oder ruhender Lungentuberkulose, Mykosen, Virusinfektionen oder bakteriellen Infektionen mit Vorsicht und nur dann angewendet werden, wenn diese Patienten in adäquater Weise behandelt werden.

Wie alle inhalativen Corticosteroide ist Ciclesonid Genetic nicht angezeigt für die Behandlung eines Status asthmaticus oder anderer akuter Asthmaepisoden, bei denen intensive Maßnahmen erforderlich sind.

Wie alle inhalativen Corticosteroide dient Ciclesonid Genetic nicht zur Linderung von akuten Asthmasymptomen, für deren Behandlung ein inhalativer kurz wirksamer Bronchodilatator notwendig ist.

Die Patienten sind anzuweisen, eine entsprechende Bedarfsmedikation bereitzuhalten.

Inhalative Corticosteroide führen möglicherweise zu systemischen Wirkungen, insbesondere wenn über lange Zeiträume hohe Dosen verordnet werden. Die Wahrscheinlichkeit solcher Reaktionen ist deutlich geringer als bei der Therapie mit oralen Corticosteroiden. Mögliche systemische Effekte schließen Cushing-Syndrom, Cushing-ähnliche Merkmale, die adrenale Suppression, Wachstumsverzögerungen bei Kindern und Jugendlichen, die Verminderung der Knochendichte sowie Katarakt und Glaukom ein, und seltener eine Bandbreite von Effekten auf Psyche oder Verhalten einschließlich psychomotorischer Hyperaktivität, Schlafstörungen, Ängsten, Depressionen oder Aggressionen (überwiegend bei Kindern). Daher ist es wichtig, dass auf die niedrigste Dosis von inhalativen Corticosteroiden, mit der eine effektive Kontrolle des Asthmas gewährleistet werden kann, eingestellt wird.

Kinder und Jugendliche

Es wird empfohlen, das Längenwachstum von Kindern und Jugendlichen, die inhalative Corticosteroide in Langzeittherapie erhalten, regelmäßig zu kontrollieren. Wenn sich das Wachstum verlangsamt, sollte die Therapie überprüft werden mit dem Ziel, die Dosis des inhalativen Corticosteroids auf die niedrigste, für eine wirksame Asthmakontrolle erforderliche Dosis zu reduzieren. Zusätzlich sollte erwogen werden, den Patienten einem Facharzt für Lungen- und Bronchialheilkunde mit pädiatrischer Ausrichtung vorzustellen.

Einschränkung der Leberfunktion

Bei Patienten mit schwerer Einschränkung der Leberfunktion liegen keine Daten vor. Da bei diesen Patienten möglicherweise ein erhöhter Wirkstoffspiegel vorliegt, sollten diese Patienten hinsichtlich potenzieller systemischer Wirkungen überwacht werden.

Einschränkung der Nebennierenfunktion

Der Vorteil von inhalativem Ciclesonid besteht darin, dass der Bedarf an oralen Steroiden auf ein Minimum reduziert wird. Bei Patienten, die zuvor orale Steroide erhalten haben, bleibt jedoch nach Umstellung auf inhalatives Ciclesonid das Risiko einer herabgesetzten Nebennierenfunktion über längere Zeit bestehen. Die Möglichkeit, dass entsprechende Symptome auftreten, kann über einige Zeit fortbestehen. Vor der Durchführung von elektiven Eingriffen müssen diese Patienten gegebenenfalls fachärztlich beurteilt werden, um das Ausmaß einer Nebennierenfunktionsstörung abschätzen zu können. Bei Notfällen (internistisch oder chirurgisch) sowie bei elektiven Eingriffen, die Stress verursachen können, sollte grundsätzlich die Möglichkeit einer fortbestehenden, verminderten Ansprechbarkeit der Nebennieren in Betracht gezogen und eine entsprechende Behandlung mit Corticosteroiden erwogen werden.

Umstellung von Patienten, die mit oralen Corticosteroiden behandelt werden:

Die Umstellung von Patienten, die auf orale Steroide angewiesen sind, auf inhalatives Ciclesonid und die anschließende Behandlung dieser Patienten erfordern besondere Aufmerksamkeit, da die Wiederherstellung der nach Langzeitbehandlung mit systemischen Steroiden beeinträchtigten Nebennierenrindenfunktion längere Zeit in Anspruch nehmen kann.

Bei Patienten, die über einen langen Zeitraum oder in hohen Dosen mit systemischen Steroiden behandelt wurden, kann eine Nebennierenrindensuppression vorliegen. In solchen Fällen ist die Nebennierenrindenfunktion in regelmäßigen Abständen zu kontrollieren und die Dosierung des systemischen Steroids vorsichtig zu verringern.

Nach etwa einer Woche beginnt das stufenweise Ausschleichen des systemischen Steroids durch wöchentliche Reduzierung entsprechend einer Äquivalenzdosis von 1 mg Prednisolon. Falls eine Erhaltungsdosis von mehr als 10 mg Prednisolon täglich angewendet wird, kann eine vorsichtige wöchentliche Dosisreduktion in größeren Schritten zweckmäßig sein.

Bei manchen Patienten kann trotz unveränderter oder gar verbesserter Lungenfunktion ein unspezifisches Unwohlsein während der Ausschleichphase auftreten. Diese Patienten sollten motiviert werden, die Behandlung mit inhalativem Ciclesonid fortzuführen und das systemische Steroid weiterhin auszuschleichen, es sei denn, es treten objektive Zeichen einer Nebenniereninsuffizienz auf.

Patienten, die von oralen Steroiden umgestellt wurden und deren Nebennierenrindenfunktion immer noch beeinträchtigt ist, sollten einen entsprechenden Steroidausweis mit sich führen, welcher darauf hinweist, dass diese Patienten in Stressphasen − z. B. bei Verschlimmerung der Asthmaanfälle, Infektionen der Atemwege, schweren interkurrierenden Erkrankungen, Operationen, Traumata usw. − eine ergänzende Behandlung mit systemischen Steroiden benötigen.

Bei Umstellung von systemischen Steroiden auf eine Inhalationstherapie können allergische Erkrankungen wie allergische Rhinitis oder Ekzem auftreten, welche zuvor durch das systemische Arzneimittel unterdrückt worden waren.

Kommt es nach der Anwendung zu einem paradoxen Bronchospasmus mit unmittelbar zunehmendem Giemen oder anderen Symptomen einer Bronchokonstriktion, sollte mit einem inhalativen, kurz wirksamen Bronchodilatator behandelt werden, was in der Regel zu einer raschen Besserung führt. Der Zustand des Patienten sollte beurteilt und die Behandlung mit Ciclesonid Genetic nur dann fortgeführt werden, wenn nach sorgfältiger Abwägung der zu erwartende Nutzen höher eingestuft wird als das mögliche Risiko. Der Zusammenhang zwischen dem Schweregrad des Asthmas und der allgemeinen Anfälligkeit für akute Bronchialreaktionen sollte berücksichtigt werden (siehe Abschnitt 4.8).

Die Inhalationstechnik des Patienten sollte in regelmäßigen Abständen überprüft werden, um sicherzustellen, dass die Betätigung des Druckgasinhalators und das Einatmen synchron ablaufen und somit eine optimale Wirkstofffreisetzung in der Lunge gewährleistet ist.

Es ist zu erwarten, dass die gleichzeitige Anwendung von Ketoconazol oder anderen potenten CYP3A4-Inhibitoren, einschließlich Cobicistat-enthaltende Produkte, das Risiko systemischer Nebenwirkungen erhöht. Die gleichzeitige Anwendung sollte vermieden werden, sofern nicht der Nutzen gegenüber dem erhöhten Risiko systemischer Corticosteroid-Nebenwirkungen überwiegt (siehe Abschnitt 4.5); In diesem Fall sollten die Patienten auf systemische Corticosteroid-Nebenwirkungen überwacht werden.

Dieses Arzneimittel enthält 4,7 mg Alkohol (Ethanol) in jeder Dosis. Die Menge in einer Dosis dieses Arzneimittels entspricht weniger als 1 ml Bier oder Wein. Die geringe Menge an Alkohol in diesem Arzneimittel wird keine spürbaren Auswirkungen haben.

4.5 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen

In-vitro-Daten zeigen, dass CYP3A4 das hauptsächliche Enzym ist, das beim Menschen am Metabolismus des aktiven Metaboliten M1 von Ciclesonid beteiligt ist. In einer Arzneimittel-Interaktionsstudie mit Ciclesonid und Ketoconazol, als potenten Inhibitoren von CYP3A4, stieg im Steady state die Verfügbarkeit des aktiven Metaboliten M1 um etwa das 3,5-Fache, während die Verfügbarkeit von Ciclesonid nicht beeinflusst wurde. Daher sollte eine gleichzeitige Anwendung eines potenten Inhibitors von CYP 3A4 (z. B. Ketoconazol, Itraconazol, Cobicistat-enthaltende Produkte und Ritonavir oder Nelfinavir) vermieden werden, sofern nicht der Nutzen gegenüber dem erhöhten Risiko systemischer Corticosteroid-Nebenwirkungen überwiegt; in diesem Fall sollten die Patienten auf systemische Corticosteroid-Nebenwirkungen überwacht werden

4.6 Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit

Fertilität und Schwangerschaft

Es wurden keine adäquaten, kontrollierten Studien bei schwangeren Frauen durchgeführt.

Im Tierversuch zeigte sich, dass Glucocorticoide Missbildungen hervorrufen können (siehe Abschnitt 5.3.). Es ist unwahrscheinlich, dass dies bei Einhaltung der empfohlenen Inhalationsdosen für den Menschen relevant ist.

Wie bei anderen Glucocorticoiden sollte Ciclesonid während der Schwangerschaft nur dann angewendet werden, wenn der mögliche Nutzen für die Mutter das potenzielle Risiko für den Fötus rechtfertigt. Es sollte die niedrigste wirksame Ciclesonid-Dosis angewendet werden, die eine adäquate Asthma-Kontrolle sicherstellt.

Säuglinge von Müttern, die während der Schwangerschaft mit Corticosteroiden behandelt wurden, sind sorgfältig auf Nebenniereninsuffizienz hin zu überwachen.

Stillzeit

Es ist nicht bekannt, ob inhalatives Ciclesonid in die menschliche Muttermilch übergeht. Die Anwendung von Ciclesonid bei stillenden Frauen sollte nur in Erwägung gezogen werden, wenn der erwartete Nutzen für die Mutter jegliches mögliche Risiko für das Kind übersteigt.

4.7 Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von

Maschinen

Ciclesonid Genetic hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen.

4.8 Nebenwirkungen

In klinischen Studien, in denen Ciclesonid in Dosen von 40 bis 1280 Mikrogramm pro Tag angewendet wurde, kam es bei etwa 5 % der Patienten zu Nebenwirkungen. In der Mehrzahl der Fälle waren diese nur leicht ausgeprägt und erforderten keine Beendigung der Therapie mit Ciclesonid.

Häufigkeit

Organsystem

Gelegentlich

(>1/1 000, <1/100)

Selten

(1/10 000 – 1/ 1 000)

Nicht bekannt

(Häufigkeit auf

Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)

HerzerkrankungenPalpitationen**
Erkrankungen des GastrointestinaltraktsNausea, Erbrechen* unangenehmer GeschmackBauchschmerzen* Verdauungsstörungen*

Allgemeine

Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort

Reaktionen an der Anwendungsstelle Trockenheit an der Anwendungsstelle
Erkrankungen des Immunsystems

Angioödem

Hypersensitivität

Infektionen und

parasitäre Erkrankungen

Pilzinfektionen im Mund*
Erkrankungen des NervensystemsKopfschmerzen*
Augenerkrankungen

Verschwommenes Sehen

Zentrale seröse Chorioretinopathie

Psychiatrische Erkrankungen

Psychomotorische Hyperaktivität,

Schlafstörungen, Angstzustände, Depressionen,

Aggressionen,

Verhaltensstörungen (überwiegend bei Kindern)

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und des Mediastinums

Dysphonie

Husten nach

Inhalation*,

paradoxer

Bronchospasmus *

Erkrankungen der Haut und des

Unterhautgewebes

Ekzem und Hautausschlag
GefäßerkrankungenHypertonie

* Gleiches oder geringeres Auftreten im Vergleich zu Placebo

** Im Rahmen klinischer Studien wurden Palpitationen meistens nur bei zusätzlicher Einnahme von Arzneimitteln beobachtet, die selbst kardiale Nebenwirkungen haben (z. B. Theophyllin oder Salbutamol).

Unmittelbar nach der Anwendung kann es zu einem paradoxen Bronchospasmus kommen; es handelt sich hierbei um eine unspezifische akute Reaktion auf alle inhalativen Arzneimittel, die mit dem Wirkstoff, einem der sonstigen Bestandteile oder der Verdunstungskälte im Fall von Dosieraerosolen zusammenhängen kann. In schweren Fällen sollte das Absetzen von Ciclesonid Genetic in Betracht gezogen werden.

Inhalative Corticosteroide können systemische Wirkungen induzieren, insbesondere dann, wenn über längere Zeiträume hohe Dosen verordnet werden. Mögliche systemische Wirkungen sind Cushing-Syndrom, Cushing-ähnliche Symptome, adrenale Suppression, Wachstumsverzögerung bei Kindern und Jugendlichen, Abnahme der Knochendichte, Katarakt, Glaukom (siehe auch Abschnitt 4.4).

Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen

Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN

ÖSTERREICH

Fax: +43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

anzuzeigen.

4.9 Überdosierung

Akut:

Die Inhalation einer Einzeldosis von 2880 Mikrogramm Ciclesonid wurde von gesunden Probanden gut vertragen. Das Risiko, dass nach der Inhalation einer Überdosis Ciclesonid akute toxische Wirkungen auftreten, ist gering. Nach einer akuten Überdosierung ist keine spezifische Behandlung erforderlich.

Chronisch:

Nach langfristiger Anwendung von 1280 Mikrogramm Ciclesonid wurden keine klinischen Zeichen einer Nebennierensuppression beobachtet. Falls jedoch über lange Zeiträume hinweg eine höhere Dosierung als empfohlen erfolgt, kann eine Nebennierensuppression bis zu einem gewissen Grad nicht ausgeschlossen werden. Gegebenenfalls ist eine Überwachung der Nebennierenfunktion erforderlich.

5 PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN

5.1 Pharmakodynamische Eigenschaften

Pharmakotherapeutische Gruppe: Andere inhalative Mittel bei obstruktiven Atemwegserkrankungen, Glucocorticoide

ATC-Code: R03B A08

Wirkmechanismus

Ciclesonid weist eine geringe Bindungsaffinität zu Glucocorticoidrezeptoren auf. Nach peroraler Inhalation erfolgt in den Lungen eine enzymatische Umwandlung von Ciclesonid zu seinem Hauptmetaboliten (C21-desmethylpropionyl-ciclesonid), der eine ausgeprägte entzündungshemmende Wirkung besitzt und daher als der aktive Metabolit betrachtet wird.

Klinische Wirksamkeit und Sicherheit

In vier klinischen Studien wurde gezeigt, dass Ciclesonid bei hyperreagiblen Patienten die Reaktivität der Luftwege gegenüber Adenosinmonophosphat vermindert, mit einem maximalen Effekt bei einer Dosierung von 640 Mikrogramm. In einer weiteren Studie wurde nachgewiesen, dass nach einer 7-tägigen Vorbehandlung mit Ciclesonid bei Exposition gegenüber inhalierten Allergenen die allergische Früh- und Spätreaktion signifikant abgeschwächt werden. Darüber hinaus wurde festgestellt, dass die Inhalation von Ciclesonid den Anstieg der Entzündungszellen (Gesamtzahl Eosinophile) und Entzündungsmediatoren im induzierten Sputum vermindert.

In einer kontrollierten Studie wurde die 24-Stunden-Plasmacortisol-AUC bei 26 erwachsenen Asthmapatienten nach 7 Behandlungstagen verglichen. Im Vergleich zu Placebo hat die Behandlung mit Ciclesonid 320, 640 und 1280 Mikrogramm/Tag die 24-Stunden Plasma-Mittelwerte von Cortisol (AUC(0-24)/24 Stunden) statistisch nicht signifikant gesenkt, und ein dosisabhängiger Effekt war auch nicht nachzuweisen.

In einer klinischen Studie mit 164 erwachsenen, männlichen und weiblichen Asthmapatienten wurde Ciclesonid über einen Zeitraum von 12 Wochen in Dosen von 320 Mikrogramm oder 640 Mikrogramm täglich angewendet. Im Vergleich zu Placebo wurden nach Stimulation mit 1 Mikrogramm und 250 Mikrogramm Cosyntropin keine signifikanten Veränderungen der Cortisolspiegel im Plasma nachgewiesen.

In doppelblinden, placebokontrollierten Studien über einen Zeitraum von 12 Wochen an Erwachsenen und Jugendlichen wurde gezeigt, dass die Behandlung mit Ciclesonid zu einer Verbesserung der Lungenfunktion [gemessen anhand von FEV1-Werten und dem maximalen exspiratorischen Atemfluss (PEF)], zu einer wirksamen Kontrolle der Asthmasymptome und zu einem gesenkten Bedarf an inhalativen Beta-2-Agonisten geführt hat.

In einer klinischen Studie über 12 Wochen mit 680 Patienten mit schwerem Asthma, die eine Vorbehandlung mit 500 – 1000 μg Fluticasonpropionat oder Äquivalent pro Tag erhielten, konnte gezeigt werden, dass 87,3 % bzw. 93,3 % der Patienten exazerbationsfrei unter 160 bzw. 640 Mikrogramm Ciclesonid blieben. Am Ende der 12-Wochenperiode zeigten die Resultate einen statistisch signifikanten Unterschied zwischen der Tagesdosis von 160 Mikrogramm bzw. der Tagesdosis von 640 Mikrogramm in Bezug auf das Auftreten von Exazerbationen nach dem ersten Tag der Studie: 43 von 339 Patienten (= 12,7 %) in der 160 Mikrogramm Gruppe und 23 von 341 Patienten (= 6,7 %) in der 640 Mikrogramm Gruppe (Hazard ratio = 0,526; p = 0,0134). Beide Ciclesonid-Dosen führten zu vergleichbaren FEV1-Werten nach 12 Wochen. Behandlungsabhängige Nebenwirkungen wurden bei 3,8 % der mit 160 μg Ciclesonid/Tag bzw. 5 % der mit 640 μg Ciclesonid/Tag behandelten Patienten beobachtet.

Eine weitere Studie über 52 Wochen mit 367 Patienten mit leichtem bis mäßig schwerem Asthma konnte bei der Asthmakontrolle keine signifikanten Unterschiede bei der Wirkung von höheren Ciclesonid-Dosen (320 oder 640 μg pro Tag) im Vergleich zu einer geringeren Dosis (160 μg pro Tag) zeigen.

5.2 Pharmakokinetische Eigenschaften

Ciclesonid liegt mit dem Treibgas HFA-134a und Ethanol als Aerosollösung vor und zeigt ein lineares Verhältnis zwischen verschiedenen Dosen, Sprühstoß-Stärken und systemischer Exposition.

Resorption

Im Rahmen von Studien, in denen radioaktiv markiertes Ciclesonid oral und intravenös angewendet wurde, hat sich eine unvollständige orale Resorption (24,5 %) gezeigt. Die orale Bioverfügbarkeit von Ciclesonid sowie seines aktiven Metaboliten ist sehr gering (< 0,5 % für Ciclesonid, < 1 % für den Metaboliten). Eine γ-szintigraphische Untersuchung ergab, dass die Wirkstofffreisetzung in der Lunge bei gesunden Probanden 52% beträgt. Entsprechend diesem Wert liegt die systemische Bioverfügbarkeit des aktiven Metaboliten nach Anwendung des Ciclesonid-Druckgasinhalators bei > 50 %. Da die orale Bioverfügbarkeit des aktiven Metaboliten < 1 % beträgt, hat der verschluckte Anteil des inhalierten Ciclesonid keine Relevanz für die systemische Resorption.

Verteilung

Nach intravenöser Anwendung von Ciclesonid an gesunden Probanden erfolgte aufgrund seiner hohen Lipophilie eine rasche und gleichmäßige initiale Verteilung. Das Verteilungsvolumen lag im Durchschnitt bei 2,9 l/kg. Die Gesamt-Clearance von Ciclesonid aus dem Serum ist hoch (im Mittel 2,0 l/h/kg), was auf eine hochgradige hepatische Extraktion hinweist. Die Bindung von Ciclesonid an menschliche Plasmaproteine lag durchschnittlich bei 99 %, die Plasmaproteinbindung des aktiven Metaboliten betrug 98 - 99 %. Demnach wird das zirkulierende Ciclesonid/der zirkulierende aktive Metabolit nahezu vollständig an Plasmaproteine gebunden.

Biotransformation

Ciclesonid wird vorwiegend in der Lunge durch Esteraseaktivität zu seinem biologisch aktiven Metaboliten hydrolysiert. Untersuchungen der Enzymologie der weiteren Metabolisierung durch menschliche Leber-Mikrosomen haben gezeigt, dass die Verbindung über CYP3A4-Katalyse hauptsächlich zu hydroxylierten inaktiven Metaboliten verstoffwechselt wird.

Außerdem wurden in der Lunge reversible lipophile Fettsäureester-Konjugate des aktiven Metaboliten nachgewiesen.

Elimination

Ciclesonid wird nach oraler und intravenöser Anwendung vorwiegend über die Fäzes (67 %) ausgeschieden, was darauf hindeutet, dass die Exkretion hauptsächlich auf biliärem Weg erfolgt.

Pharmakokinetische/pharmakodynamische Zusammenhänge:

Asthmapatienten

Ciclesonid zeigt bei Patienten mit leichtem Asthma im Vergleich zu gesunden Probanden kein verändertes pharmakokinetisches Profil.

Ältere Menschen

Untersuchungen zur Populationskinetik zeigten, dass das Alter keinen Einfluss auf die systemische Verfügbarkeit des aktiven Metaboliten hat.

Patienten mit Nieren- oder Leberfunktionsstörungen

Eine eingeschränkte Leberfunktion kann die Elimination von Corticosteroiden beeinträchtigen. In einer Studie, die Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion aufgrund einer Leberzirrhose einschloss, wurde eine höhere systemische Verfügbarkeit des aktiven Metaboliten beobachtet.

Da der aktive Metabolit nicht über die Nieren ausgeschieden wird, sind keine Studien bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion durchgeführt worden.

5.3 Präklinische Daten zur Sicherheit

Basierend auf den konventionellen Studien zur Sicherheitspharmakologie, Toxizität bei wiederholter Gabe, Genotoxizität und zum kanzerogenen Potenzial lassen die präklinischen Daten keine besonderen Gefahren für den Menschen erkennen.

In Tierversuchen zur Reproduktionstoxizität hat sich gezeigt, dass Glukocorticosteroide Missbildungen verursachen können (Gaumenspalte, Skelettmissbildungen).

Diese Ergebnisse aus Tierversuchen dürften für den Menschen jedoch keine Relevanz besitzen, sofern die empfohlenen Dosen eingehalten werden.

Eine Atrophie der Ovarien wurde in zwei 12-Monatsstudien bei den am höchsten verabreichten Dosen in Hunden beobachtet. Dieser Effekt trat bei systemischen Dosen auf, die 5,27 bis 8,34-fach über denen lagen, die mit der 160 μg Dosierung erreicht werden. Die Relevanz dieser Daten für den Menschen ist unbekannt.

Tierversuche mit anderen Glukocorticosteroiden zeigen, dass die Anwendung von pharmakologischen Glukocorticosteroid-Dosen während der Schwangerschaft das Risiko für intrauterine Wachstumsverzögerungen, kardiovaskuläre und/oder metabolische Erkrankungen im Erwachsenenalter und/oder für permanente Änderungen der Glukocorticosteroid-Rezeptor-Dichte, des Neurotransmitter-Turnover und des Verhaltens erhöhen kann. Die Relevanz dieser Daten für Patienten, die inhalatives Ciclesonid erhalten, ist unbekannt.

6 PHARMAZEUTISCHE ANGABEN

6.1 Liste der sonstigen Bestandteile

Norfluran

Ethanol, wasserfrei

6.2 Inkompatibilitäten

Nicht zutreffend.

6.3 Dauer der Haltbarkeit

3 Jahre.

6.4 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung

Für dieses Arzneimittel sind keine speziellen Lagerungshinweise zu beachten.

Der Behälter enthält eine unter Druck stehende Flüssigkeit. Vor Temperaturen über 50 °C schützen.

Der Behälter sollte nicht gewaltsam geöffnet, zerbrochen oder verbrannt werden, auch wenn er anscheinend leer ist.

6.5 Art und Inhalt des Behältnisses

Der Druckgasinhalator besteht aus einem unter Druck stehenden Aluminium-Behälter und ist mit einem Dosierventil, einem Mundstück und einer Schutzkappe (beide aus Polypropylen) verschlossen.

Ciclesonid Genetic 80 Mikrogramm/Sprühstoß Druckgasinhalation hat eine grüne Schutzkappe.

Ciclesonid Genetic 160 Mikrogramm/Sprühstoß Druckgasinhalation hat eine violette Schutzkappe.

Ciclesonid Genetic 160 Mikrogramm/Sprühstoß Druckgasinhalation hat eine rote Schutzkappe.

Packungsgrüße: 1 Druckgasinhalator mit 120 Sprühstößen

6.6 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung und sonstige Hinweise zur

Handhabung

Die Patienten sind zur korrekten Anwendung ihres Druckgasinhalators sorgfältig anzuleiten (siehe Gebrauchsinformation).

Wie bei den meisten inhalativen Arzneimitteln in Druckgasbehältern kann die therapeutische Wirkung abnehmen, wenn der Behälter kalt ist. Ciclesonid Genetic gibt jedoch von –10 bis +40 °C eine gleichbleibende Dosis ab.

Wenn der Druckgasinhalator sehr kalt wird, nehmen Sie ihn aus der Plastikhülle und erwärmen Sie ihn vor dem Gebrauch einige Minuten lang in Ihren Händen. Benutzen Sie niemals etwas anderes zum Aufwärmen.

Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu beseitigen.

7 INHABER DER ZULASSUNG

Genetic S.p.A.

Via G. Della Monica n. 26

84083 Castel San Giorgio (SA)

Italien

8 ZULASSUNGSNUMMER(N)

Z.Nr.:

Z.Nr.:

Z.Nr.:

9 DATUM DER ERTEILUNG DER ZULASSUNG/VERLÄNGERUNG DER ZULASSUNG

Datum der Erteilung der Zulassung:

10 STAND DER INFORMATION

September 2023

REZEPTPFLICHT/APOTHEKENPFLICHT

Rezept- und apothekenpflichtig, wiederholte Abgabe verboten

Über dieses Dokument

Quelle: BASG – Medikamente Info Austria, Stand 09/2023 · Zulassungsnummer (Z.Nr.): 142202

Was die Abschnitte und die Häufigkeiten der Nebenwirkungen bedeuten: Beipackzettel richtig lesen

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Angaben zum Medikament Ciclesonid Genetic 80 Mikrogramm/Sprühstoß Druckgasinhalation, Lösung

Was diese Angaben bedeuten

Abgabe?
Rezeptpflichtig?
  • Dieses Medikament ist rezeptpflichtig: Sie bekommen es nur mit einem ärztlichen Rezept. Bei einmaliger Abgabe gilt das Rezept für eine Abgabe, außer die Ärztin oder der Arzt ordnet die wiederholte Abgabe ausdrücklich an. Bei wiederholter Abgabe darf die Apotheke das Medikament noch bis zu fünfmal abgeben, wenn auf dem Rezept nichts anderes steht.
  • Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf ärztliche Verschreibung
Abgabestelle? Apotheke
Wirkstoff? Ciclesonid
Darreichungsform? Druckgasinhalation, Lösung
ATC-Klassifikation?
  1. R Respirationstrakt
    1. R03 Mittel bei obstruktiven Atemwegserkrankungen
      1. R03B Andere inhalative Mittel bei obstruktiven Atemwegserkrankungen
        1. R03BA Glucocorticoide
          1. R03BA08 Ciclesonid
Zulassung (Z.Nr.)? 142202; seit 01.07.2024; Verfahren: AT/H/1266/001
Inverkehrbringen? keine Einstellung gemeldet
Zulassungsinhaber? Genetic S.p.A., Via G. Della Monica 26, 84083 Castel San Giorgio, Italien

Quelle: BASG – Medikamente Info Austria, Daten vom 27.10.2026. Angaben ohne Gewähr – fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke um Rat.