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Losartan-HCT 1A Pharma 100 mg/25 mg - Filmtabletten

Enthält aktive Wirkstoffe:

Dostupné balení:

Beipackzettel - Losartan-HCT 1A Pharma 100 mg/25 mg - Filmtabletten

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR PATIENTEN

Losartan-HCT 1A Pharma 50 mg/12,5 mg - Filmtabletten

Losartan-HCT 1A Pharma 100 mg/25 mg - Filmtabletten

Wirkstoffe: Losartan Kalium und Hydrochlorothiazid

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

– Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen. – Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

– Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

– Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

  • 1. Was ist Losartan-HCT 1A Pharma und wofür wird es angewendet?

  • 2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Losartan-HCT 1A Pharma beachten?

  • 3. Wie ist Losartan-HCT 1A Pharma einzunehmen?

  • 4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

  • 5. Wie ist Losartan-HCT 1A Pharma aufzubewahren?

  • 6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

1. Was ist Losartan-HCT 1A Pharma und wofür wird es angewendet?

Losartan Kalium gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die man Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten nennt. Diese bewirken eine Entspannung der Blutgefäße, was wiederum zu einer Senkung des Blutdrucks führt.

Hydrochlorothiazid gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die Diuretika (Entwässerungsta­bletten) genannt werden. Hydrochlorothiazid wirkt auf die Nieren, die so mehr Wasser und Salz ausscheiden. Dies hilft ebenfalls, den Blutdruck zu senken.

Losartan-HCT 1A Pharma 50 mg/12,5 mg – Filmtabletten:

Diese Tabletten werden angewendet zur Behandlung von Bluthochdruck. Die Kombination von Losartan und Hydrochlorothiazid ist als Alternative für Patienten geeignet, die andernfalls Losartan Kalium und Hydrochlorothiazid in Form von separaten Tabletten einnehmen müssten.

Losartan-HCT 1A Pharma 100 mg/25 mg – Filmtabletten:

Diese Tabletten werden angewendet zur Behandlung von Bluthochdruck bei Patienten, bei denen der Blutdruck durch eine Behandlung mit Losartan-HCT 1A Pharma 50 mg/12,5 mg -Filmtabletten nicht ausreichend gesenkt wurde.

2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Losartan-HCT 1A Pharma beachten?

Losartan-HCT 1A Pharma darf nicht eingenommen werden

  • wenn Sie allergisch gegen Losartan, Hydrochlorothiazid oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
  • wenn Sie allergisch gegen sulfonamidhältige Präparate sind (z. B. andere Thiazide, einige Antibiotika wie Cotrimoxazol; fragen Sie Ihren Arzt, falls Sie sich nicht sicher sind)
  • nach dem 3. Schwangerschaf­tsmonat (es wird empfohlen, Losartan-HCT 1A Pharma auch in der frühen Schwangerschaft nicht einzunehmen – siehe Abschnitt „Schwangerschaft und Stillzeit“)
  • wenn Sie stillen
  • wenn Ihre Leberfunktion deutlich eingeschränkt ist
  • wenn Ihre Nierenfunktion deutlich eingeschränkt ist oder Ihre Nieren keinen Urin produzieren
  • wenn Sie einen niedrigen Kalium-, niedrigen Natrium- oder hohen Kalziumspiegel haben, der/die nicht behandelbar ist/sind
  • wenn Sie an Gicht leiden
  • wenn Sie Diabetes mellitus oder eine eingeschränkte Nierenfunktion haben und mit einem blutdrucksenkenden Arzneimittel, das Aliskiren enthält, behandelt werden

Wenn Sie glauben, dass eine der oben beschriebenen Situationen auf Sie zutrifft, fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Losartan-HCT 1A Pharma einnehmen.

Sie müssen Ihrem Arzt mitteilen, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden könnten). Losartan-HCT 1A Pharma wird in der frühen Schwangerschaft nicht empfohlen und darf nicht mehr nach dem dritten Schwangerschaf­tsmonat eingenommen werden, da die Einnahme in diesem Stadium Ihrem Kind ernsthaft schaden kann (siehe „Schwangerschaft und Stillzeit“).

Halten Sie vor Einnahme von Losartan-HCT 1A Pharma Rücksprache mit Ihrem Arzt:

  • wenn Sie schon einmal an Schwellungen von Gesicht, Lippen, Rachen oder Zunge gelitten haben
  • wenn Sie Diuretika (Entwässerungsta­bletten) einnehmen
  • wenn Sie eine salzarme Diät einhalten
  • wenn Sie starkes Erbrechen und/oder Durchfall hatten oder haben
  • wenn Sie an Herzleistungsschwäche leiden
  • wenn Sie eine Funktionsstörung der Leber haben (siehe Abschnitt 2., „Losartan-HCT 1A Pharma darf nicht eingenommen werden“)
  • wenn Sie an einer Verengung der zu den Nieren führenden Blutgefäße (Nierenarteri­enstenose) leiden, nur eine funktionierende Niere haben oder vor kurzem eine Nierentransplan­tation hatten
  • wenn Sie an einer Verengung der Arterien (Atherosklerose), Angina pectoris (Brustschmerzen aufgrund verminderter Herzfunktion) le­iden
  • wenn Sie eine Hämodialyse benötigen
  • wenn Sie an einer „Aorten- oder Mitralklappen­stenose“ (Verengung der Herzklappen) oder einer „hypertrophen Kardiomyopathie“ (einer Erkrankung, die eine Verdickung des Herzmuskels verursacht) leiden
  • wenn Sie Diabetiker (zuckerkrank) sind
  • wenn Sie Gicht hatten
  • wenn Sie Allergien haben oder hatten, an Asthma oder unter einer Erkrankung leiden, die Gelenksschmerzen, Hautrötungen und Fieber verursacht (systemischer Lupus erythematodes)
  • wenn bei Ihnen in der Vergangenheit nach der Einnahme von Hydrochlorothiazid Atemoder Lungenprobleme (einschließlich Entzündungen oder Flüssigkeitsan­sammlungen in der Lunge) aufgetreten sind. Falls Sie nach der Einnahme von Losartan-HCT 1A Pharma schwere Kurzatmigkeit oder Atembeschwerden entwickeln, suchen Sie sofort einen Arzt auf.
  • wenn Sie einen hohen oder niedrigen Kalzium- oder Kaliumspiegel haben oder eine kaliumarme Diät einhalten
  • Wenn Sie eine Narkose erhalten (auch beim Zahnarzt) bzw. sich einer Operation

unterziehen müssen, oder wenn Sie Ihre Nebenschilddrüsen­funktion testen lassen, müssen Sie Ihrem Arzt oder dem medizinischen Personal mitteilen, dass Sie Losartan Kalium/Hydrochlo­rothiazid Tabletten einnehmen.

  • wenn Sie an primärem Hyperaldostero­nismus leiden (eine Erkrankung die mit einer erhöhten Sekretion des Hormons Aldosteron aus der Nebenniere einhergeht, dies wird verursacht durch eine Anomalie der Nebenniere)
  • wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck einnehmen:
  • – einen ACE-Hemmer (z. B. Enalapril, Lisinopril, Ramipril), insbesondere wenn Sie Nierenprobleme aufgrund von Diabetes mellitus haben

  • – Aliskiren

  • wenn Sie Hautkrebs haben oder hatten. Überprüfen Sie Ihre Haut regelmäßig auf neue Läsionen und melden Sie unverzüglich Ihrem Arzt, wenn Sie während der Behandlung eine unerwartete Hautläsion entwickeln.

Die Behandlung mit Hydrochlorothiazid, insbesondere eine hochdosierte Langzeitanwendung, kann das Risiko einiger Arten von Haut- und Lippenkrebs (weißer Hautkrebs) erhöhen. Vermeiden Sie möglichst Sonneneinstrahlung und UV-Strahlen oder verwenden Sie einen angemessenen Sonnenschutz, solange Sie Losartan-HCT 1A Pharma einnehmen.

wenn Sie eine Abnahme des Sehvermögens oder Augenschmerzen feststellen. Dies könnten Symptome einer Flüssigkeitsan­sammlung in der Gefäßschicht des Auges (Aderhauterguss) oder ein Druckanstieg in Ihrem Auge sein und innerhalb von Stunden bis zu Wochen nach Einnahme von Losartan-HCT 1A Pharma auftreten. Dies kann zu einem dauerhaften Verlust der Sehkraft führen, wenn es nicht behandelt wird. Wenn Sie in der Vergangenheit eine Allergie gegen Penicillin oder Sulfonamide hatten, besteht bei Ihnen möglicherweise ein erhöhtes Risiko dieser Erkrankung.

Ihr Arzt wird gegebenenfalls Ihre Nierenfunktion, Ihren Blutdruck und die Elektrolytwerte (z. B. Kalium) in Ihrem Blut in regelmäßigen Abständen überprüfen.

Siehe auch unter „Losartan-HCT 1A Pharma darf nicht eingenommen werden“.

Kinder und Jugendliche

Die Sicherheit und Wirksamkeit von Losartan-HCT 1A Pharma bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wurde nicht untersucht. Losartan-HCT 1A Pharma sollte Kindern und Jugendlichen nicht verabreicht werden.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie ein Sportler sind, der an Dopingkontrollen teilnimmt , da Losartan-HCT 1A Pharma einen Wirkstoff beinhaltet, der zu einem positiven Ergebnis bei einem Dopingtest führen kann.

Einnahme von Losartan-HCT 1A Pharma zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/an­gewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/an­zuwenden.

Ihr Arzt muss unter Umständen Ihre Dosierung anpassen und/oder sonstige Vorsichtsmaßnahmen treffen, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:

  • Lithium (ein Arzneimittel zur Behandlung von Manien oder Depressionen)
  • Kaliumergänzun­gsmittel
  • kaliumhältige Salzersatzmittel
  • kaliumsparende Arzneimittel
  • andere Diuretika (Entwässerungsta­bletten)
  • einige Abführmittel
  • Arzneimittel zur Behandlung der Gicht
  • Arzneimittel, die den Herzrhythmus kontrollieren
  • Arzneimittel, die gegen Diabetes wirken (Arzneimittel zum Einnehmen oder Insulin)
  • Arzneimittel zur Senkung des Blutdrucks
  • Steroide
  • Arzneimittel zur Krebsbehandlung
  • Schmerzmittel
  • Arzneimittel gegen Arthritis
  • Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen
  • Harze zur Behandlung eines hohen Cholesterinspiegels (z. B. Colestyramin)
  • Arzneimittel mit muskelerschlaf­fender Wirkung
  • Schlaftabletten
  • opiatähnliche Arzneimittel (z. B. Morphium)
  • blutdrucksteigernde Amine (z. B. Adrenalin)
  • Glycyrrhizin (aus der Süßholzwurzel)
  • ACE-Hemmer oder Aliskiren (siehe auch „Losartan-HCT 1A Pharma darf nicht

eingenommen werden“ und „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnah­men“)

Bitte informieren Sie Ihren Arzt auch, wenn Sie Losartan-HCT 1A Pharma einnehmen und sich einer Röntgenuntersuchung unterziehen müssen, bei der Sie ein jodhältiges Kontrastmittel erhalten.

Einnahme von Losartan-HCT 1A Pharma zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Es ist ratsam, während der Einnahme dieser Tabletten keinen Alkohol zu trinken: Alkohol und Losartan-HCT 1A Pharma können gegenseitig ihre Wirkung verstärken.

Die Anwendung von Diätsalzen in großen Mengen kann der Wirkung von Losartan-HCT 1A Pharma entgegenwirken.

Losartan-HCT 1A Pharma kann zusammen mit oder ohne Nahrung eingenommen werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft:

Sie müssen Ihrem Arzt mitteilen, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden könnten). In der Regel wird Sie Ihr Arzt anweisen, die Einnahme von Losartan-HCT 1A Pharma zu beenden, sobald Sie wissen, dass Sie schwanger sind und er wird Ihnen ein anderes Medikament anstelle von Losartan-HCT 1A Pharma verschreiben. Losartan-HCT 1A Pharma wird in der Schwangerschaft nicht empfohlen und darf nicht mehr nach dem dritten Schwangerschaf­tsmonat eingenommen werden, da es Ihrem Baby nach dem dritten Schwangerschaf­tsmonat ernsthaften Schaden zufügen kann.

Stillzeit:

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie stillen, oder vorhaben zu stillen. Losartan-HCT 1A Pharma ist für Mütter, die stillen, nicht empfehlenswert, Ihr Arzt wird eine andere Behandlung für Sie wählen, wenn Sie stillen möchten.

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrstüchtig­keit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

/^\ Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen.

Wenn Sie die Behandlung mit diesem Arzneimittel beginnen, sollten Sie keine Aufgaben, die besondere Aufmerksamkeit benötigen (z. B. Autofahren oder das Bedienen von gefährlichen Maschinen) durchführen, bevor Sie wissen, wie Sie das Arzneimittel vertragen.

Losartan-HCT 1A Pharma enthält Lactose

Dieses Arzneimittel enthält Lactose. Bitte nehmen Sie Losartan-HCT 1A Pharma erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichke­it leiden.

3. Wie ist Losartan-HCT 1A Pharma einzunehmen?

Nehmen Sie Losartan-HCT 1A Pharma immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Ihr Arzt wird die für Sie geeignete Dosis bestimmen, welche von Ihrer Erkrankung und davon abhängt, ob Sie noch andere Arzneimittel einnehmen. Es ist wichtig, dass Sie Losartan-HCT 1A Pharma so lange einnehmen, wie Ihr Arzt es Ihnen verordnet hat, damit es zu einer reibungslosen Kontrolle Ihres Blutdrucks führt.

Nehmen Sie die Tablette mit einem Glas Wasser ein. Sie kann zusammen mit oder ohne Nahrung eingenommen werden.

Einnahme durch Erwachsene

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis eine Tablette täglich. Wenn nötig kann Ihr Arzt die Dosis auf ein Maximum von 2 Tabletten pro Tag oder auf eine Tablette von Losartan-HCT 1A Pharma 100 mg/25 mg Filmtabletten pro Tag erhöhen.

Einnahme durch ältere Menschen

Bei älteren Menschen ist in der Regel keine Dosisänderung erforderlich.

Einnahme durch Personen mit einer Störung der Nierenfunktion und solchen, die eine Dialysebehandlung durchführen

Im Falle einer leichten Funktionsstörung der Nieren ist keine Dosisanpassung erforderlich. Nehmen Sie Losartan-HCT 1A Pharma jedoch nicht ein, wenn Ihre Nierenfunktion deutlich eingeschränkt ist (d. h. Creatinin-Clearance < 30 ml/min). Losartan-HCT 1A Pharma sollte nicht von Patienten eingenommen werden, die eine Dialysebehandlung durchführen.

Einnahme durch Personen mit einer Störung der Leberfunktion

Losartan-HCT 1A Pharma sollte bei Patienten mit leichter oder mittlerer Funktionsstörung der Leber nur mit Vorsicht angewendet werden. Sie sollten Losartan-HCT 1A Pharma jedoch nicht einnehmen, wenn Ihre Leberfunktion eingeschränkt ist. Wenn Sie eine deutliche Einschränkung der Leberfunktion haben, dürfen Sie Losartan-HCT 1A Pharma nicht einnehmen (siehe Abschnitt 2., „Losartan-HCT 1A Pharma darf nicht eingenommen werden“).

Einnahme durch Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren

Losartan-HCT 1A Pharma sollte Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht verabreicht werden.

Anwendung bei Patienten mit schwarzer Hautfarbe

Es kann eine Dosisanpassung notwendig sein, da Losartan-HCT 1A Pharma bei Patienten mit schwarzer Hautfarbe weniger wirksam sein kann, als bei Patienten mit nicht schwarzer Hautfarbe.

Wenn Sie eine größere Menge von Losartan-HCT 1A Pharma eingenommen haben als Sie sollten

Bei einer Überdosierung wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt, damit umgehend medizinische Maßnahmen ergriffen werden können. Eine Überdosierung kann einen Abfall des Blutdrucks, Herzklopfen oder -rasen (Palpitationen), langsamen Puls, Veränderung von Blutwerten und eine Entwässerung verursachen.

Wenn Sie die Einnahme von Losartan-HCT 1A Pharma vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Setzen Sie die Einnahme wie verordnet fort.

Wenn Sie die Einnahme von Losartan-HCT 1A Pharma abbrechen

Fragen Sie immer Ihren Arzt, wenn Sie die Einnahme dieses Arzneimittels abbrechen wollen. Selbst wenn Sie sich gut fühlen, könnte es nötig sein, dieses Arzneimittel weiterhin einzunehmen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Falls folgende Beschwerden bei Ihnen auftreten, nehmen Sie Losartan-HCT 1A Pharma nicht mehr ein und informieren Sie sofort Ihren Arzt oder begeben Sie sich in die Notaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses:

  • eine schwerwiegende allergische Reaktion (Hautausschlag, Juckreiz, Schwellung von Gesicht, Lippen, Mund oder Rachen, die Schluck- oder Atembeschwerden verursachen kann).

Dies ist eine schwerwiegende, aber seltene Nebenwirkung, die mehr als einen von 10.000, aber weniger als einen von 1.000 Patienten betrifft. Möglicherweise benötigen Sie dringend medizinische Hilfe oder eine Krankenhausein­weisung.

  • akute Atemnot (Anzeichen sind starke Kurzatmigkeit, Fieber, Schwäche und Verwirrtheit) Dies ist eine sehr seltene Nebenwirkung (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen).

Über folgende Nebenwirkungen wurde berichtet:

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Husten, Infektionen der oberen Atemwege, verstopfte Nase, Entzündungen oder Erkrankungen der Nebenhöhlen
  • Durchfall, Bauchschmerzen, Übelkeit, Verdauungsstörungen
  • Muskelschmerzen oder -krämpfe, Beinschmerzen, Rückenschmerzen
  • Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Schwindel
  • Schwäche, Müdigkeit, Schmerzen im Brustkorb
  • erhöhter Kaliumspiegel (der Herzrhythmusstörun­gen verursachen kann), verminderter

Hämoglobinspiegel

  • Nierenfunktion­sstörungen einschließlich Nierenversagen
  • erniedrigter Blutzuckerspiegel (Hypoglykämie)

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

  • Anämie, rote oder bräunliche Punkte auf der Haut (manchmal besonders an den Füßen, Beinen, Armen und am Gesäß, mit Gelenksschmerzen, Schwellungen der Hände und Füße und Magenschmerzen), verringerte Anzahl von weißen Blutzellen, Gerinnungsprobleme und Blutergüsse, verminderte Anzahl von Blutplättchen
  • Appetitverlust, hohe Harnsäurewerte im Blut oder Gicht, hohe Blutzuckerwerte, abnormale Elektrolytspiegel im Blut
  • Angst, Nervosität, Panikstörung (wiederholte Panikattacken), Verwirrung, Depression, verändertes Träumen, Schlafstörungen, Schläfrigkeit, Gedächtnisstörungen
  • Kribbeln/Nadel­stiche oder ähnliche Missempfindungen, Schmerzen in den Gliedmaßen, Zittern, Benommenheit/Schwin­del, Migräne, Ohnmachtsanfall

Verschwommensehen, Brennen oder Stechen in den Augen, Bindehautentzündun­g, Verschlechterung der Sehkraft, Gelbsehen

Klingeln, Dröhnen, Tosen oder Klicken in den Ohren, Schwindel (Vertigo)

niedriger Blutdruck möglicherweise in Zusammenhang mit einem Lagewechsel (Schwindel- oder Schwächegefühl beim Aufstehen), Angina pectoris (Schmerzen im Brustkorb), unregelmäßiger Herzrhythmus, Schlaganfall (TIA, „Minischlag“), Herzinfarkt, Herzklopfen

Entzündung der Blutgefäße, oft zusammen mit Hautausschlag oder Blutergüssen

Kratzen im Hals, Atemnot, Bronchitis, Lungenentzündung, Wasser in der Lunge (das

Atembeschwerden verursacht), Nasenbluten, laufende oder verstopfte Nase

Verstopfung, Blähungen, Magenverstimmung, Magenkrämpfe, Erbrechen, Mundtrockenheit, Entzündung der Speicheldrüsen, Zahnschmerzen

Gelbsucht (Gelbfärbung von Augen und Haut), Entzündung der Bauchspeicheldrüse

Nesselsucht, Juckreiz, Hautentzündungen, Hautausschlag, Hautrötung, Lichtempfindlichke­it der Haut, Lyell Syndrom (die Haut sieht aus, als wäre sie verbrannt, und schält sich ab), trockene Haut, Hitzewallungen, Schwitzen, Haarausfall

Schmerzen in den Armen, Schultern, Hüften, Knien oder anderen Gelenken, Gelenksschwellun­gen, Steifigkeit, Muskelschwäche

häufiges Wasserlassen auch in der Nacht, Nierenfunktion­sstörungen einschließlich Nierenentzündungen, Harnwegsentzündun­gen, Zucker im Urin

Abnahme des sexuellen Verlangens, Impotenz

Gesichtsschwe­llungen, örtlich begrenzte Schwellungen (Ödeme), Fieber

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

  • Hepatitis (Leberentzündung), Veränderungen der Leberfunktion­sparameter

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)

  • grippeähnliche Beschwerden
  • unklare Muskelschmerzen mit dunklem (teefarbenem) Urin (Rhabdomyolyse)
  • erniedrigte Blutnatriumspiegel (Hyponatriämie)
  • allgemeines Unwohlsein
  • Geschmacksstörungen (Dysgeusie)
  • Haut- und Lippenkrebs (weißer Hautkrebs)
  • plötzliche Kurzsichtigkeit
  • Verminderung des Sehvermögens oder Schmerzen in Ihren Augen aufgrund von hohem Druck (mögliche Anzeichen einer Flüssigkeitsan­sammlung in der Gefäßschicht des Auges [Aderhauterguss] oder akutes Winkelverschlus­sglaukom)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen.

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN

ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website:

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. Wie ist Losartan-HCT 1A Pharma aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Außenkarton und dem Blister nach „Verwendbar bis“ bzw. „Verw.bis“ angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Losartan-HCT 1A Pharma 50 mg/12,5 mg – Filmtabletten:

Nicht über 30°C lagern.

Kunststoff-Flaschen: Nicht über 30°C lagern. Flasche fest verschließen, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen.

Losartan-HCT 1A Pharma 100 mg/25 mg – Filmtabletten:

Aluminium/Aluminium-Blister: Nicht über 30°C lagern

ACLAR/Aluminium-Blister: Nicht über 30°C lagern.

Kunststoff-Flaschen: Flasche fest verschließen, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Losartan-HCT 1A Pharma enthält

  • – Die Wirkstoffe sind Losartan Kalium und Hydrochlorothiazid.

Losartan-HCT 1A Pharma 50 mg/12,5 mg – Filmtabletten:

1 Filmtablette enthält 50 mg Losartan Kalium und 12,5 mg Hydrochlorothiazid.

Losartan-HCT 1A Pharma 100 mg/25 mg – Filmtabletten:

1 Filmtablette enthält 100 mg Losartan Kalium und 25 mg Hydrochlorothiazid.

  • – Die sonstigen Bestandteile sind:

Mehr Informationen über das Medikament Losartan-HCT 1A Pharma 100 mg/25 mg - Filmtabletten

Arzneimittelkategorie: standardarzneimittel
Suchtgift: Nein
Psychotrop: Nein
Zulassungsnummer: 1-28476
Rezeptpflichtstatus: Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Abgabestatus: Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Inhaber/-in:
1A Pharma GmbH, Jakov-Lind-Straße 5,Top 3.05, 1020 Wien, Österreich